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    Mate, Lapacho, Catuaba und co. – Kaffee-Alternativen, die mehr machen, als nur wach

    Mate, Lapacho, Catuaba und co. – Kaffee-Alternativen, die mehr machen, als nur wach

    Wusstest du, dass allein in Deutschland täglich 73 Millionen Tassen Kaffee getrunken werden? Dabei gibt es neben dem beliebten Heißgetränk aus den Bohnen der Coffea arabica noch andere stimulierende Alternativen zu Kaffee, die reich an Antioxidantien, Vitaminen und - natürlich - Koffein sind. Schenke dir eine Tasse ein und komm mit auf eine spannende Entdeckungsreise in die Pflanzenvielfalt des Amazonas. In diesem Artikel erfährst du mehr über die Kaffee-Alternativen Mate, Guayusa, Lapacho, Catuaba, Guaraná und den Wirkstoff Koffein.

    Das Wichtigste auf einen Blick

    • Mate ist eine bekannte südamerikanische Kaffee-Alternative mit stoffwechselanregender Wirkung.
    • Guayusa wird traditionell im Amazonasgebiet genutzt und fördert klare Gedanken.
    • Catuaba und Lapacho sind Rindentees mit belebenden und zellschützenden Eigenschaften.
    • Guaraná hat einen hohen Koffeingehalt und wird in Energydrinks verwendet.
    • Koffein ist in vielen Lebensmitteln enthalten und wirkt anregend auf den Kreislauf.

    Mate – die bekannteste Kaffee-Alternative

    Mate, botanisch Ilex paraguariensis, ist ein südamerikanisches Teekraut, das bereits vor 50 Jahren in deutschen Haushalten als erfrischender Sommertee bekannt war. Mate ist bekannt für seine stoffwechselanregende und sättigende Wirkung. Neben Koffein enthält Mate Theobromin, ätherische Öle, Gerbsäure und Chlorophyll sowie verschiedene Vitamine. Im Vergleich zu Guayusa ist sein Koffeingehalt etwas geringer.


    Guayusa - die bessere Alternative zu Kaffee?

    Guayusa als traditionelle Kulturpflanze im Amazonas

    Im ecuadorianischen Amazonasgebiet wird Guayusa seit Jahrhunderten als Energiequelle genutzt. Für die Völker der Kichwa hat Guayusa eine herausragende kulturelle und mythologische Bedeutung. Sie wird täglich während des traditionellen Morgenrituals getrunken und soll Klarträume ermöglichen. Guayusa und Mate Tee sind „Jagdkräuter“, die für klare Sicht bei der Jagd sorgen.

    Was steckt alles im Guayusa?

    Guayusa ist ein wahres Stimulans mit einem Koffeingehalt von 1,7-1,8 %. Es ist reich an Vitaminen, Aminosäuren und Antioxidantien. Theobromin und L-Theanin im Guayusa helfen gegen Stress, senken das Hungergefühl und wirken entspannend. Aufgrund fehlender Bitterstoffe wird der Tee bei langem Ziehen nicht bitter.

    Guayusa-Hersteller Kallari Futuro - Kleinbauernkooperative im Amazonastiefland

    Kallari Futuro arbeitet mit südamerikanischen Kleinbauernkooperativen zusammen, die ihre Rohstoffe in nachhaltiger Permakultur anbauen. Der von Raquel Cayapa vertriebene Guayusa Tee wächst auf fruchtbaren Böden seines natürlichen Ökosystems ohne chemische Dünger.

    Rezept-Tipp für Guayusa: Leckerer Tee

    2 Tl Guayusa mit 1/2 l Wasser aufbrühen, 5-10 Min ziehen lassen, dann abseihen und abkühlen lassen. Den Tee mit 100-250ml Apfelsaft, etwas Minze und 250ml Wasser versetzen, ein Spritzer Limette dazu und BÄM! Ein wunderbarer Fitmacher während langer Arbeitstage oder Spaziergänge.


    Amazonische Kaffee-Alternativen aus Baumrinde: Catuaba und Lapacho

    Catuaba: Kaffee-Alternative aus Amazonas-Baumrinde

    Catuaba ist die Bezeichnung für Bäume aus den tropischen Urwäldern Brasiliens. Aus der Rinde der Catuababäume wird der Catuabatee gewonnen. Er dient als Kräutermedizin, Stärkungsmittel und Aphrodisiakum. Catuaba ergibt einen kräftigen rötlichen Tee mit entzündungshemmenden und zellschützenden Eigenschaften.

    So schmeckt und wirkt Catuaba-Tee

    Eine Studie aus dem Journal of Brain Research 2008 zeigt vielversprechende Wirkungen von Anemopaegma mirandum im Hinblick auf Parkinson. Catuaba soll bei Depression und Nervosität förderlich sein.

    Wie mit Kaffee sollte man es auch mit Catuaba-Tee nicht übertreiben

    Einige Personen berichteten nach der ersten Tasse Catuaba-Tee von Kopfschmerzen. Bei empfindlichen Personen sollte auf langfristige und hochdosierte Einnahme verzichtet werden.

    Lapacho – Kaffee-Alternative der Inkas

    Lapacho (Tabebuia avellanedae Lorentz ex Griseb.) ist ein Rindentee, der bereits von den Inkas getrunken wurde. Der Lapacho ist ein immergrüner Baum mit roten oder violetten Blüten. Die Rinde des Lapachobaums enthält Kalium, Calcium, Eisen und Spurenelemente wie Jod und Barium.

    Inhalt und Wirkstoffe von Lapacho Tee

    Der Hauptwirkstoff ist Lapachol. Lapachotee wird als Mittel gegen verschiedene Erkrankungen verwendet. Für die innerliche Anwendung wird empfohlen, ihn weder zu überdosieren noch länger als sechs Wochen am Stück zu trinken.

    Lapacho-Tee: Zum drin baden!

    Lapacho-Tee kann auch für Waschungen und Bäder eingesetzt werden. Er bietet Linderung bei Insektenstichen, Herpes und Schuppenflechte.

    Rezept: Lapacho- und Catuaba Rindentee kochen

    Für die Zubereitung von Lapacho und Catuaba bringt man 1 Liter Wasser auf 2 TL Rinde zum Kochen. Lass den Tee 5 Minuten zugedeckt köcheln und anschließend 10-15 Minuten nachziehen. Von diesem Tee kann man gut 1 Liter pro Tag trinken, aber bitte maximal sechs Wochen am Stück – dann 4 Wochen Pause machen.


    Wachmacher Guaraná - Kaffee-Alternative im Energydrink

    Das bitter schmeckende Pulver der Guaraná-Bohne ist eine geschätzte Kaffee-Alternative. Es steigert die Leistungsfähigkeit und Konzentration mit einem bis zu fünf Mal höheren Koffeingehalt als Kaffee. Aufgrund der enthaltenen Gerbstoffe nimmt der Körper das Koffein langsam auf. Die Tagesdosis sollte 3 Gramm nicht überschreiten.


    In Kaffee und Kaffee-Alternativen wirkt der Wachmacher Koffein – das gibt es zu beachten

    Koffein: Das steckt in Kaffee und Kaffee-Alternativen

    Koffein steckt in vielen Lebensmitteln, darunter Schokolade, Kaffee, Tee und pflanzliche Wachmacher wie Guaraná. Das Alkaloid benötigt zwischen 30 bis 45 Minuten, um in den Blutkreislauf zu gelangen. Eine Dosis von 100 mg Koffein hat eine ca. vierstündige Halbwertszeit.

    Warum sollten schwangere und stillende Frauen vorsichtig mit Koffein sein?

    Bei schwangeren Frauen verlangsamt sich der Koffeinabbau drastisch. Das Risiko einer Fehlgeburt erhöht sich bei großen Mengen Koffein. Im Regelfall stellen ein bis zwei Tassen Kaffee täglich kein Problem dar.

    Wie wirkt Koffein im Körper und wieso wird man irgendwann resistent?

    Koffein hat eine anregende Wirkung auf den Kreislauf. Die Wirkung wird bei regelmäßiger Einnahme schwächer. Es empfiehlt sich, öfter mal eine Pause zu machen.

    Und was war nochmal Teein?

    Teein ist chemisch identisch mit Koffein und in grünem, schwarzem und weißem Tee enthalten. Es wird anders aufgenommen, da es an Polyphenole gebunden ist, was zu einer längeren Halbwertszeit führt.

    Fazit

    Die Welt der Kaffee-Alternativen ist vielfältig und bietet zahlreiche Optionen für belebende Getränke. Ob Mate, Guayusa, Catuaba, Lapacho oder Guaraná – jede Pflanze hat ihre besonderen Eigenschaften und Wirkungen. Es lohnt sich, diese Alternativen auszuprobieren und die Vielfalt der Natur zu genießen. Achte jedoch darauf, die empfohlene Dosis nicht zu überschreiten und bei Unsicherheiten Rücksprache mit einem Arzt zu halten.

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