Pranayama ist das vierte Glied nach den Yoga-Sutras von Patanjali und bezeichnet die Zusammenführung von Körper und Geist durch Atemübungen. Prana steht für Lebensenergie, während Ayama mit „kontrollieren“ oder „erweitern“ übersetzt wird. Pranayama bedeutet also die bewusste Regulierung und Vertiefung der Atmung durch Achtsamkeit und beständiges Üben.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Pranayama verbindet Körper und Geist durch Atemübungen.
- Es ist das vierte Glied des Raja Yoga nach Patanjali.
- Pranayama bedeutet bewusste Atemregulierung und -vertiefung.
Anleitung für Pranayama-Atemübungen
1. Wechselatmung
Nimm eine aufrechte Sitzhaltung ein. Beuge Zeige- und Mittelfinger der rechten Hand zur Handfläche. Schließe die Augen. Halte mit dem Daumen das rechte Nasenloch zu und atme mit dem linken lange und tief ein. Den Atem etwas anhalten, den Daumen rechts lösen und dort ausatmen. Nun rechts wieder einatmen, links dabei verschließen usw. So atmest du ca. 10-mal im Wechsel. Danach einige Atemzüge ruhig durch beide Nasenlöcher weiter atmen, bevor du die Augen wieder öffnest.
2. Beruhigende Pranayama
Atme immer nur links ein, verschließe dann das linke Nasenloch und atme rechts aus.
3. Anregende Pranayama
Atme immer nur rechts ein, verschließe dann das rechte Nasenloch und atme links aus.
Fazit
Pranayama ist eine wertvolle Praxis, um Körper und Geist durch Atemübungen zu verbinden. Durch die bewusste Regulierung und Vertiefung der Atmung kannst du mehr Achtsamkeit und innere Ruhe erlangen.




