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    Pan Mukhwas – Rezept für die indische Gewürzmischung nach dem Essen

    Pan Mukhwas – Rezept für die indische Gewürzmischung nach dem Essen

    Was in Mitteleuropa das dezente Anis- oder Minzbonbon nach dem Essen ist, ist in Indien die Kaugewürzmischung Mukhwas. Eine Gewürzmischung, deren Name bereits klarmacht, warum man sie kaut: Denn Mukhwas bedeutet übersetzt „Mund-Geruch“. Wir kennen die Kaugewürzmischung von Indienreisen oder aus indischen Lokalen. Die indische Gewürzmischung wird nach dem Essen gereicht oder steht bereits auf dem Tisch: Mukhwas ist dann meist eine bunt gefärbte, mit Zucker ummantelte Körnermischung.

    Das Ganze geht aber auch ohne Zucker und künstliche Aromastoffe. Deshalb haben wir unser eigenes Mukhwas gemischt. Hier möchten wir das Grundrezept für unsere verdauungsanregende und aromatische Kaugewürzmischung mit dir teilen.

    Das Wichtigste auf einen Blick

    • Mukhwas ist eine traditionelle indische Kaugewürzmischung.
    • Pan Mukhwas enthält Betelblätter, die in unserer Mischung durch Pfefferminze ersetzt werden.
    • Mukhwas wirkt ausgleichend auf alle Doshas und fördert die Verdauung.

    Betel-Blätter: Wie Mukhwas zu Pan Mukhwas wird

    Mukhwas ist die Bezeichnung für das hauptsächlich aus Anis, Fenchel und Koriander bestehende Kaugewürz. Häufiger bekannt ist die Mischung unter der Bezeichnung Tambul. Der Sanskritbegriff „Tambula“ bezeichnet das Betelblätter kauen. Auch der Zusatz „Pan“ bei Pan Mukhwas bezeichnet das Blatt der Betelnuss, in das die Mischung traditionell gewickelt wird.

    Bekannt ist Betel als Zutat des Betelbissens, wobei dieser aus einer Vielzahl an Zutaten besteht, Betelblatt, Betelnuss, Kalk in Form von Eierschale und vielem mehr. Diese, in ein Betelblatt gerollte Mischung, wird in Südostasien als Stimulanz gekaut. Man erkennt die Anwender leicht an ihren von der Mischung dunkelrot gefärbten Zähnen. Die rote Farbe ergibt sich aus dem Zusammenspiel der Substanzen - keine der Zutaten färbt alleine rot und somit auch das Betelblatt nicht. Die Blätter enthalten Eukalyptol, ein munderfrischendes ätherisches Öl. Sie wirken stimulierend und antiseptisch. Unser freundlicher Nachbar aus Sri Lanka empfiehlt die Mukhwas-Kau-Gewürze mit frischen Betelblättern zu kauen.

    Da man dafür aber ein frisches Betel-Blatt nutzt, ist Betel in unserer Mischung nicht enthalten. Vielleicht erhältst du – wie wir – etwas davon im Asia-Shop deines Vertrauens!

    Wir empfehlen und verwenden als „Ersatz“ die heimische Pfefferminze. Unser Tipp: Nimm zusätzlich zu den Gewürzen gerne ein frisches Blättchen Pfefferminze in den Mund und zerkau es.


    Mundgeruch aus ayurvedischer Sicht

    Mundgeruch entsteht nicht nur nach dem Genuss von Zwiebeln und Knoblauch, sondern auch durch ein unzureichendes agni (Verdauungsfeuer) und durch die daraus resultierenden Verdauungsprobleme. Die Nahrung wird im Magen-Darm-Trakt nicht vollständig aufgeschlossen und verdaut, es entstehen unangenehme Blähungsgase. Ama (Stoffwechselschlacken) lagern sich im Gewebe ab, auf der Zunge bildet sich ein weißer bis gelblicher Belag. Zuerst erhöht sich das Vata Dosha, nach einiger Zeit auch Pitta.

    Wie wirkt Mukhwas auf die Doshas?

    Um das agni anzuregen und ein Gleichgewicht der Doshas herzustellen, wirken die Gewürze der Mukhwas Mischung auf alle Doshas ausgleichend. Warum? Sie enthalten alle Geschmacksrichtungen: süß, salzig, sauer, zusammenziehend, scharf und bitter.

    Durch das gründliche Kauen der Körner entfalten sich deren ätherische Öle im Mund.

    Intensiviere dieses natürlich frische Aroma, indem du eine halbe Tasse warmes Wasser nachtrinkst. Da die Gewürze geschluckt werden, entfalten sie im Magen-Darm-Trakt ihre weitere Wirkung.


    Grundrezept für Pan Mukhwas

    Indien wäre nicht Indien, gäbe es nicht eine Vielzahl an Rezepturen. Wir haben uns für die traditionelle Mischung ohne Zugabe der zuckerummantelten bunten Gewürze und ohne zusätzliche Aromaöle entschieden. Verändere die Grundmischung nach eigenem Gusto.

    Mische für dein eigenes Mukhwas die folgenden Gewürze zu gleichen Teilen:

    Anis Ein Karminativum (pflanzliches Mittel gegen Blähungen) mit verdauungsberuhigender Wirkung. Vor allem bei Blähungen, Koliken. Der Geschmack ist aromatisch und süß.
    Fenchel Ebenfalls ein Karminativum. Die kühlenden Eigenschaften reduzieren Pitta, daher empfiehlt ihn die Ayurveda-Medizin bei Entzündungen und Fieber. Das Ölige, Süße verringert Vata.
    Koriander Gleicht alle drei Doshas aus. Die Körner wirken karminativ, entgiftend, entzündungshemmend, wassertreibend und bei Mundgeruch.
    Sesam Das Kauen von Sesam gilt im Ayurveda als kräftigend für Zähne und Zahnfleisch. Sesam enthält wertvolles Vitamin E. Da manche Menschen auf Sesam allergisch reagieren, wird es bei unserer Mischung entsprechend als Allergen gekennzeichnet.
    Himalaya Steinsalz Salz hat die ayurvedischen Eigenschaften suksma (durchdringend) und srstamala (Abfallstoffe malas beseitigend) besänftigen Vata.
    Pfefferminzblätter Sie geben der Mischung den frischen Geschmack und dem Nutzer den guten Atem.

    Immer noch dicke Luft? Ayurvedisches Rezept gegen Blähungen

    Sollte deine Verdauung unregelmäßig sein und du unter starken Blähungen leiden, empfehlen wir die folgende Paste nach einem Rezept von A. Zoller und H. Nordwig – Heilpflanzen der ayurvedischen Medizin:

    Rezept für eine selbstgemachte verdauungsregulierende, blähungswidrige Paste:

    Die Samen grob mörsern oder mahlen, mit dem Zitronensaft und Salz mischen und zu einer Paste rühren. Diese auf ein feines Papier streichen und im Schatten an der Luft trocken. Die trockene Paste nochmals mörsern und in einem Glas aufbewahren.

    Nach dem Essen wird ½ bis 1 Tl der Mischung gekaut und ein Glas warmes Wasser nachgetrunken.

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